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Puydorat ABC: Praktische Informationen von A bis Z

Diese Informationen finden Sie bei Ihrer Ankunft auch in der Ferienwohnung.
, , bezeichnen die Sprachen der Webseiten.

Abfall

Allen Unkenrufen zum Trotz: Auch Frankreich mahnt seit einiger Zeit zur Abfall-Trennung! Unsere Puydorat-Abfalltrennung orientiert sich an der Wiederverwertung der Abfälle auf dem Hof:

  • Brennbares bleibt im untersten Fach der Kredenz, es geht in Ihrem Ofen oder im Laufe des Winters in unserer Holzheizung in Flammen auf.
  • Brot geben Sie uns für die Hühner und den Hund; legen Sie es in Papiersäcke und nicht in Plastictüten, sonst wird es grau.
  • Kompostierbares geht ins Kompostgitter im Garten. Gehen Sie einige Schritte treppab zu unserem Gartenhaus, das Gitter ist gleich rechts.
  • Marmeladegläser: bitte spülen, wir verwenden sie wieder.
  • Pet-Flaschen, Milchkartons, Bier- und Konserverdosen gehen in den braunen Container im Holzschopf, bitte keine Säcke verwenden!
  • Gläsernes: Ihre Wein- und Bierflaschen deponieren Sie in den Kästen beim braunen Container.
  • Was übrig bleibt legen Sie in gut verschnürten Säcken in den schwarzen Abfallcontainer beim Kreuz.

Abwasser

Wir sind nicht an die Kanalisation angeschlossen, sondern haben eine Klärgrube (fosse séptique). Darin bauen Bakterien die Fäkalien und das Toilettenpapier ab. Mit Ohrenstäbchen, Tampons, Watterondellen, Binden und Präservativen kommen sie aber nicht zurecht. Werfen Sie diese Sachen in den Kehricht.

Alimentation

Eine Alimentation ist ein Lebensmittelladen - wir haben seit kurzer Zeit wieder einen in Campsegret, geführt von zwei sehr charmanten Damen. Er liegt an der RN21 in der ehemaligen Tankstelle am Nordeingang der Dorfes. Sie können da aus einem bescheidenen Sortiment wählen und - vor allem - frisches Brot und Croissants kaufen. Das Brot kommt vom Boulanger Artisanale in Pont-St-Mamet und ist von guter Qualität.
Öffnungszeiten: MO, Di, DO & FR 7-19 Uhr, Mi, SA & SO 7-13 Uhr

Agility

Margrit macht mit beiden Hunden Agility, eine Art "Dressurreiten". Dabei laufen Hund und Führer einen Parcours ab, wobei natürlich keine Fehler gemacht werden dürfen.
Unseren Hunden gefällt dieser an Zirkus erinnernde Sport ganz offensichtlich, sie gehen gern zum Training und machen mit Begeisterung mit.
Sprechen Sie mit Margrit, wenn Sie interessiert sind, sich das einmal anzusehen. Der Parcours beim Sport Canin Bergeracois ist nur zehn Minuten entfernt.

Bäckerei

Bei Leclerc & Co bekommen Sie fast nur aufgebackenes Brot, hier abwertend pain industriel (Fabrikbrot) genannt. Einige Läden führen daneben auch Brot von Bäcker in der Region, Intermarché zB verkauft Brot von Monclar und St-Sauveur.
Auch für die Bäcker gibt es inzwischen eine Appellation: Ein Boulanger Artisanal stellt seine Backwaren in seiner Bäckerei her, vom Mehl bis zum Brot in der eigenen Werkstatt. Wer Vorgebackenes oder Tiefgefrorenes aufbäckt, darf das Label nicht führen.
Die nächste Bäckerei ist in Monclar, gut fünf Kilometer von Puydorat entfernt (Bild). Das Brot wird im Holzbackofen gemacht und ist ausgesprochen schmackhaft. Und dann gibts da wunderbare Viennoiserien: Croissants, Chocoaltines, Tartes, Jésuites, et quoi encore...!
Öffnungszeiten: 07.00 - 12.30, 16.00-19.00, Montags geschlossen
Weitere empfehlenswerte Bäckereien: Quessac, Pont-St-Mamet, St-Sauveur-de-Bergerac und Mouleydier

Baden

Im Umkreis von 15 bis 30 Autominuten finden Sie verschiedene Bademöglichkeiten. Wir empfehlen den Lac de Neuf Font bei Vergt, ein kleiner Stausee mit grosszügigem Park. Ein sehr schöner Badeplatz ist auch der Zusammenfluss von Dordogne und Vezère bei Limeuil. Wenn Sie eine Kanufahrt unternehmen, kommen Sie sicher auch zum Baden. Und schliesslich hat es einige 'Erlebnisbäder' rund um Bergerac.
Bitte nehmen Sie die Frottiertücher aus der Wohnung nicht zum Baden mit! Wenn Sie keine eigenen Badetücher dabei haben, können wir Ihnen aushelfen. Info: Reiseführer -> Baden Kanu Sport

Bärenklau

Auf Ihren Spaziergängen werden Sie dem Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium) begegnen. Die Pflanze hat Ähnlichkeit mit dem Riesen-Bärenklau (H. mantegazzianum), welcher in Gärten als Zierpflanze gehalten wird, erreicht aber nur eine Höhe von etwa 1.2 Meter. Beide Varietäten stammen aus Osteuropa und verbreiten sich zur Zeit rasch in Zentraleuropa. Der Riesen-Bärenklau gilt unterdessen als Gefahr für unsere Flora... Vermeiden Sie die Berührung dieser Pflanze! Ihre Säfte sensibilisieren die Haut für das Sonnenlicht (Fotosensibilisation), ein starker Sonnenbrand an den betroffenen Stellen ist die Folge. Auch allergische Reaktionen sind bekannt (Peter ist betroffen.)
Weiterlesen Wikipedia: Bärenklau, Riesen-Bärenklau

Bargeld

In Frankreich brauchen Sie Bargeld nur auf dem Markt, in der Boulangerie und in kleinen Läden. Überall sonst akzeptiert man Ihre VISA- oder MASTER-CARD. Mit diesen Karten können Sie Bargeld an den Automaten der Post und der Banken beziehen. Denken Sie an die hohen Transaktionskosten, heben Sie grössere Beträge ab!

Bergerac

Machen Sie Ihren Rundgang durch Bergerac am Vormittag eines Markttages, also an einem Mittwoch oder Samstag. Der Markt ist auf verschiedene Plätze verteilt, die Sie bei Ihrem Gang durch die Altstadt berühren. Rund um die neue Kirche Notre Dame halten Bauern und kleine Produzenten ihre Produkte feil.
Werfen Sie auch einen Blick in die Kirche St Jacques in der Altstadt, der Innenraum ist wunderschön!
Das Verkehrsbüro bietet zweimal wöchentlich einen geführten Stadtrundgang an. Besammlung ist am Dienstag- und Freitag-Vormittag vor dem Office du Tourisme an der Place de la République. Erkundigen Sie sich daselbst, es gibt auch eine Führung auf deutsch.
Parkieren in Bergerac: Parkhaus Place de la République oder Place du Forail. Info: Reiseführer -> Bergerac

Bordeaux

Bordeaux ist ein angenehmer und lohnender Tagesausflug, sogar bei weniger gutem Wetter. Sehr schön ist der im Guide Michelin beschriebene Rundgang durch die Altstadt, sehenswert auch das Musée de l'Aquitaine (ab 10 Jahren). Für die Fahrt nach Bordeaux haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Sie lassen den Wagen am Bahnhof von Bergerac und nehmen den Neunuhrzug, er führt Sie direkt an den Rand der alten Stadt. Um 16 Uhr und um 17 Uhr gehen Züge zurück. Sie umgehen so alle Parkplatzprobleme in Bordeaux.
  • Sie fahren mit dem Wagen zum Parkhaus 'La Bussinière''. Lösen Sie da Tickets für alle Insassen des Wagens und fahren mit der Tramway ins Zentrum - eine sehr preisgünstige Lösung!

Info: Reiseführer -> Bordeaux mit dem Auto

Campsegret

Innerhalb des Gemeindebanns leben etwa 380 Menschen auf 1383 ha. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 27 EW/km2. Der Name soll auf einen keltisch/römischen Fluchtplatz zurückgehen: CampusSegretus, also 'geheimer Ort'. Se non e vero e ben trovato... Campsegret gehört zum Canton de Villamblard, zum Département Dordogne und zur Région Aquitaine.

Dialekte

Wenn Sie die Menschen hier schlecht oder gar nicht verstehen, muss das nicht an Ihren ungenügenden Französischkenntnissen liegen. In vielen Familien auf dem Lande wird nämlich ein stark vom Occitan geprägter Dialekt oder sogar reines Occitan gesprochen. Diese früher in Aquitanien und Katalanien verbreitete Sprache wurde lange verfolgt und findet heute wieder Unterstützung. Beachten Sie die zweisprachige Innerortstafel bei der Einfahrt nach Bergerac!

Wir selber sprechen miteinander Zürichdeutsch, ein alemannischer Dialekt . Das Schriftdeutsche war für uns die erste Fremdsprache, die wir in der Schule lernten, Französisch dann die zweite. Die gutturalen Laute verraten uns natürlich sofort, in Frankreich werden wir oft für Engländer oder Holländer gehalten.

Dordogne

Im Jahre 1790 schuf die Nationalversammlung in aufklärerischer Manier die hundert Departemente , ordnete sie alfabetisch und numerierte sie fortlaufend. Grösse und Hauptstadt der Departemente wurden so gewählt, dass jeder Einwohner zu Pferd in einem Tag den Hin- und Rückweg zum Hauptort machen konnte. So entstand mit Nummer 24 die Drodogne mit ihrem Hauptort Périgueux, bestehend aus neun Distrikten von je etwa vier Quadratmeilen.
Heute leben hier rund 350'000 Menschen auf 9060 Quadratkilometern, die Dordogne ist damit eines der flächenmässig grössten Departemente. Die neue Ordnung übernahm nur ungenau die vorrevolutionäre Einteilung der Landschaften. Die alte Landschaft Périgord wurde zerschnitten, der grösste Teil liegt heute im Département Dordogne, die Schnipsel liegen in den Departementen Haute Vienne und Charente. Der alte Name hat sich erhalten und wird häufig synonym für Dordogne gebraucht oder es wird von Dordogne en Périgord gesprochen.
Die Dordogne war und ist eine Région défavorisée, ein Land abseits der grossen Verkehrswege, arm und wenig entwickelt. Hauptverdienstquellen sind Landwirtschaft und Weinbau und - seit zwei, drei Jahrzehnten - der Tourismus; die Industrialisierung ist gering. Die Probleme sind dieselben wie in anderen, vergleichbaren Regionen: Hohe Arbeitslosigkeit, Entvölkerung, Bauernsterben, fehlende Infrastruktur.
Andrerseits ziehen die unberührte Landschaft, das besondere Klima und die verlassenen Häuser allerhand Fremde ins Land. Es gibt seit einigen Jahren auch eine Stadtflucht wohlhabender Leute und eine starke Immigration aus dem übrigen Europa, vor allem aus England. Das Landleben ist wieder in, mindestens in der Freizeit und im Alter...

Erdbeeren

Im Frühling sehen Sie überall Erdbeerkulturen unter Plastictunneln, sie sind eine der wichtigsten Einnahmequellen der Bauern hier. Mit dem Anbau von Erdbeeren als Intensivkultur wurde vor bald vierzig Jahren begonnen. Heute werden die Bodenkulturen langsam von hors sol abgelöst, ausser Erdebeeren wird auch Spargel und anderes Gemüse gezogen.

Elektrizität

Die Anschlussleistung für das ganze Haus beträgt neun Kilowatt, wird sie überschritten, so trennt uns ein automatischer Schalter im Zählerkasten vom Netz und wir sitzen alle im Dunkeln. Aber keine Aufregung!

  • Ursache kann ein Kurzschluss oder eine Überlastung sein, aber meist weiss man das ja nicht so genau.
  • erster Schritt: Im Zählerkasten nachsehen! Er hängt aussen am Haus an der Westwand zwischen Pergola und Vordach. Der Hauptschalter ist der schwarze Kasten links neben dem Zähler. Wenn der kleine Hebel unten ist, haben Sie den Fehler gefunden.

Schalten Sie zuerst einen der Grossverbraucher ab und drücken dann den Hebel wieder nach oben.

  • zweiter Schritt: Eine Sicherung ist ausgefallen! Die Sicherungen für die einzelnen Stromkreise sind bei uns im Keller.

Feste

Die Dordogne feiert jedes Jahr am ersten Sonntag im Juli die Felibrée . Die Bewohner putzen jeweils ihre Stadt heraus und erwarten die Besucher aus dem ganzen Departement. Es ist ein Fest der Traditionen: Sie finden viel Nostalgie, regionale Spezialitäten, Musik und Tänze, altes Handwerk, viel herausgeputztes Volk und eben - Felibrée-Stimmung.
Am 21. Juni wird weltweit das Fête de la Musique gefeiert. Städte und grössere Geminden organisieren Musikdarbietungen im Freien und in den Kirchen.
Den Nationalfeiertag am 14. Juli begeht Bergerac mit einem gewaltigen Feuerwerk und mit Gastfreundschaft an der Table de Cyrano unter freiem Himmel in der Altstadt. Campsegret feiert sein fête votive jeweils am Wochenende vor dem 14. Juli mit Unterhaltung, Tanz, Karussell und Feuerwerk.
Am 1. August feiert die Schweiz ihren Nationalfeiertag mit Höhenfeuern und patriotischen Reden. In Puydorat gibt es traditionsgemäss am Abend Paella, ein typisch schweizerisches Nationalgericht...
Im September wird das Wochenende der Journées de la Patrimoine begangen, 2010 ist es am 18./19. SEP. An diesen beiden Tagen sind europaweit Besichtigungen von Bau- und Kunstwerken möglich, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

Frottiertücher

Ihre Frottiertücher brauchen nach dem Duschen frische Luft, sonst werden sie schnell müffelig. Hängen Sie sie an die Wäscheleine im Hof!
Bitte nehmen Sie unsere Frottiertücher nicht zum Baden mit! Falls Sie nicht selber etwas mitgebracht haben, können wir Ihnen mit alten Badetüchern aushelfen.

Gottesdienst

Campsegret hat schon lange keinen Pfarrer mehr. In der Saison liest aber Pater Andris sonntags die Messe um 10.30 Uhr. Er kann auch einmal abwesend sein, erkundigen Sie sich oder schauen Sie nach dem Anschlag bei der Kirche.
Bergerac hat recht lebendige katholische und protestantische Gemeinden, wo Sie jeden Sonntag zur Kirche gehen können.

Geschirrspüler

Er will Ihnen einen Teil Ihrer Alltagsarbeit abnehmen und so Ihr Ferienerlebnis vertiefen (!) - benützen Sie ihn also. Er ist an unsere Sonnen-Warmwasserversorgung angeschlossen. Die Maschine ist laut - drücken Sie den Knopf also erst, wenn Sie das Haus verlassen...
Inbetriebnahme: Drehknopf im Uhrzeigersinn auf Stellung 3 drehen und den Schalter eindrücken.

Haustiere

Wir haben zwei Katzen. Die Tigerkatze heisst Juliette und ist sehr scheu: Wenn Gäste da sind, bleibt sie unsichtbar. Der Kater hört auf Giaccomo - wenn er will, er ist sehr neugierig und sitzt Ihnen schon bald auf den Knien.
Unsere Hündinnen heissen Beda und Giova. Es sind Border Collies, eine Rasse, die im Grenzgebiet zwischen England und Schottland zum Hüten der Schafe gezüchtet wurde. Von den Schafhaltern der Dordogne sind diese Hunde sehr geschätzt. Alljährlich wird an einem nationalen Concours das beste Führer-Hund-Gespann ermittelt. Beda kommt gern mit Ihnen auf einen Spaziergang!
Bitte füttern Sie die Haustiere nicht, geben Sie Essensreste uns zur Verwertung.

Heizung

Den Ofen im Séjour nehmen Sie bei Bedarf selber in Betrieb, bitte verständigen Sie uns, wenn Sie zum ersten Mal anfeuern wollen. Sie können auf dem Ofen Wasser heiss machen und auch kochen, wenn es Ihnen Spass macht. Wichtig: Die Aschetüre muss nach dem Anfeuern unbedingt geschlossen sein, der Zugregler bleibt immer ganz offen, sonst überhitzt sich der Ofen! Glasbruch ist die Folge.

Jagd

Seit der Revolution ist die Jagd in Frankreich ein Grundrecht der Bauern. Damals haben sie es den Herren abgejagt und verteidigen es bis heute. Sogar eine Webseite gibt es zum Thema: Chasse Passion
Die Jagdzeit beginnt Ende August/Anfang September. An jedem Wochenende, abwechselnd Samstag/Sonntag und Sonntag/Montag begegnen Sie überall den Jägern. Zu Ihrer eigenen Sicherheit laufen Sie an diesen Tagen nicht in dunkler Kleidung durchs Unterholz...

Kanufahren

Eine Fahrt auf der Vézère im Kanu gehört für Kinder jeglichen Alters und Geschlechts zum Pflichtprogramm! Die Sache ist wirklich ungefährlich und auch mit kleineren Kindern machbar. Geübte Paddler können auch Kayaks mieten.
Weitere Info im Reiseführer

Kastanien

Unser Wald besteht zum überwiegenden Teil aus Edelkastanien. Wenn Sie heissi Maroni (gebratene Kastanien) mögen, kommen Sie also vorzugsweise im Spätherbst. Eine (fast) originale Maronipfanne - un diable marrionier - liegt in der Kredenz bereit. Sie können sie auf dem Ofen benützen - eine besonders stilvolle Art des Maronibratens.

Kehricht

Unterdessen sind wir ja alle auf die Abfalltrennung eingeschworen, sogar Frankreich kenn sie!
Der Kehrichtcontainer steht beim Kreuz. Legen Sie nur verschnürte Säcke hinein und lassen Sie niemals Säcke herumliegen, sie werden unweigerlich von streunenden Hunden gefunden und aufgerissen. Die Kehrichtabfuhr kommt jeweils am Mittwoch-Morgen sehr früh.

Kinder

Wir mögen Kinder und freuen uns jeden Frühling auf ihr Kommen. Und mit uns freut sich natürlich Beda. Sie ist Kindern gegenüber sehr freundlich und rücksichtsvoll. Falls Ihre Kinder nicht an den Umgang mit einem Hund gewöhnt sind, sollten Sie sie zur Zurückhaltung mahnen: Sich behutsam und langsam anfreunden heisst das Rezept. Kein Hund mag es, bereits in der ersten Minute umarmt zu werden.
Erfahrungsgemäss brauchen Kinder einige Tage, bis sie sich angewärmt und eingewöhnt haben. Es ist in dieser Zeit sehr wichtig, dass Sie mit ihnen zusammen einige Schritte durch Garten, Wiesen und Wald machen. Das ermutigt sie und gibt ihnen Sicherheit für eigene Streifzüge.
Ihre Kinder möchten Windräder schnitzen, mit Pfeilbogen schiessen oder Hütten bauen im Wald? Abfallholz, Schnüre, Nägel und Werkzeuge können Sie gern von uns bekommen. Wir lassen Kinder allerdings nicht mit unseren Elektorwerkzeugen hantieren.
Für Ausflüge konsultieren Sie den Reiseführer:
Reiseführer: Kinderprogramme

Klima

Die Dordogne wird auch manchmal als La Californie de l'Europe bezeichnet, eine Einschätzung, der wir nur zustimmen können. Gegenüber Zentraleuropa sind die kontinentalen Einflüsse deutlich verringert, die jahreszeitlichen Schwankungen sind geringer. Im Winter fällt das Thermometer kaum unter -5 Grad, Schnee fällt selten und bleibt nicht liegen. Der Sommer ist heiss und gewitterhaft, der Herbst mild und warm, oft bis Weihnachten.
Auch wir meinen eine Klimaveränderung wahrzunehmen: Hatten wir bei unserer Ankunft 1987 noch heisse und trockene Sommer, so ist seit einigen Jahren das Wetter über das ganze Jahr wechselhaft und oft auch im Sommer regnerisch und kühl, abwechselnd mit Temperaturen bis 40 Grad.

Kochherd

Wir kochen mit Propan-Gas. Wir mögen das sehr, es ist wie Kochen über dem offenen Feuer, freilich mit grossem Komfort. Aber es braucht natürlich etwas Übung - probieren Sie es aus!
Der Kochherd besitzt keine Kontrolle der Flammen, das Gas kann auch bei gelöschter Flamme weiter ausfliessen! Ausfliessendes Gas erkennen Sie am charakteristischen Geruch des Propans. Propan ist flüchtig und nicht giftig. Machen Sie einfach Durchzug und warten Sie einen Moment im Freien.
Der elektrische Anzünder funktioniert nicht im Backofen, verwenden Sie Streichholz oder briquet.

Kompost

Das Sammelgitter für den Kompost steht beim Gartenhaus rechts der Treppe zum Garten. Auch Kaffeesatz, Eierschalen und Papierservietten können daselbst entsorgt werden.
Altes Brot und Essensreste gehören nicht auf den Kompost, sie werden dort vom Hund gesucht. Geben Sie sie besser uns, er bekommt sie dann in seinem Futter.

Kräuter:

Beachten und benützen Sie die Kräuter in den Rabatten vor der Terrasse und in den Töpfen und bedienen Sie sich bitte!

Lärm

Puydorat ist ein sehr stiller Winkel! Der Hügelzug schirmt uns wirkungsvoll gegen die RN21 ab, die Zufahrt ist eine Sackgasse, an der wir das zweitletzte Haus sind.
All das schützt Sie allerdings nicht vor dem Lärm, den wir und unsere Nachbarn selber produzieren mit Traktoren und Rasenmähern zum Beispiel. Wir versuchen, auf Ihr Ruhebedürfnis Rücksicht zu nehmen, ganz vermeiden lässt sich der Lärm allerdings nicht. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Markt

In den grösseren Orten ist regelmässig Markt. Auch wenn Sie nichts brauchen, sollten Sie den Gang über den Markt nicht versäumen - er gehört zu den Ferien in Frankreich wie baguettes, croissants und Wein.
Die beste Zeit für einen Marktbesuch liegt zwischen 9 und 11.30 Uhr, vor neun Uhr finden Sie in der Regel auch noch gut einen Parkplatz. Am Mittag räumt der Lebensmittelmarkt ab, am Nachmittag ist nur noch Kleidermarkt.
Reiseführer: Marktkalender

Marmelade, Konfitüre & Co

Im Gestell über der Spüle finden Sie Gläser aus unserer Produktion, sie sind im Mietpreis inbegriffen: Unsere hausgemachten Confitures sind mit einem Zuckergehalt von nur 50% des Fruchtgewichts (oder 33% Zucker in der fertigen Confiture) besonders aromatisch und linienewusst...
Damit Ihr Start in der Küche erfolgreich ist, stellen wir Ihnen auch einige Vorräte an Mehl, Zucker, und so weiter bereit. Wenn etwas ausgeht, ersetzen Sie es einfach.

Mittagspause

In unserer Gegend gilt immer noch die Regel, dass man zwischen zwölf und zwei oder drei Uhr die Füsse unter dem Tisch hat. Die meisten kleineren Geschäfte und auch einige Supermärkte sind über Mittag geschlossen, der Markt räumt um zwölf ab, es wird still in der Stadt.

Meer

Falls Sie die unstillbare Lust übermannt, Ihre Füsse ins eiskalte Golfstromwasser zu tauchen: Das Meer ist etwa 200 Kilometer entfernt, was schnell eine anstrengende Tagestour wird! Rechnen Sie mit Zug oder Auto 2½ bis 3 Stunden bis Arcachon, wenn Sie früh aufbrechen und spät zurückkommen ist es also schon in einem Tag zu machen.
Arcachon belohnt Ihre Anstrengungen mit dem pittoresken Anblick eines mondänen Badeorts, einem einzigartigen Sandstrand, mit der berühmten Dune du Pilat (*** im Guide Michelin) und einem sehenswerten Meerwasser-Aquarium. Ein Besuch in der Ausstellung zur Austernzucht und eine Fahrt zu den Austernbänken können Ihr Programm weiter bereichern.

Öffentlicher Verkehr

Er ist in unserer weiteren Umgebung schlicht nicht existent. Zwar verbindet ein Bus Bergerac mit Périgueux, er verkehrt aber über Vergt und hat nur zwei Kurse pro Tag. Sie sind also aufs Auto angewiesen oder müssen ein Taxi benützen.

Périgueux

Ihren Besuch in Périgueux sollten Sie an einem Markttag machen. Die weite Fussgängerzone ist dann sehr belebt und das Flanieren macht wirklich Spass. Nehmen Sie sich Zeit, die vielen sehenswerten Bürgerhäuser anzuschauen und vergessen Sie den Besuch in der Kathedrale St. Front nicht. Meiner Meinung nach das Schönste: Der Lichteinfall vor Mittag in das lastende, monumentale Gemäuer.
Parkieren: Sehr angenehm im unterirdischen Parkhaus Place Bugeaud, direkt am Rand der Altstadt.

Poissonnier

Seit 2013 kommt jede Woche M Alain Caillot mit seinem fahrenden Fischladen in unseren Hof: Dienstag zwischen 11.30 und 12.30 Uhr.
M Caillot bringt ausser Fischen und Krustentieren auch Gemüse, Früchte und Salat. Ausser Lachs und Forellen sind ausschliesslich Meerfische im Angebot. Die Auswahl variiert etwas von Woche zu Woche, alles ist sehr frisch und die Preise angemessen - wir geniessen diesen Service sehr und essen jetzt zweimal wöchentlich Fisch.

Post und Briefträger

Das nächstliegende Postbüro ist in Monclar, geöffnet von Montag bis Freitag von 8-12 Uhr. Sie können dort Briefmarken kaufen und Briefe und Pakete aufgeben, jedoch kein Geld beziehen.
Die nächsten Postbüros mit FullService sind in Creysse, Vergt oder Bergerac.
Ein Briefkasten befindet sich bei der ehemaligen Boulangerie in Campsegret, er wird um 12 Uhr geleert.
An unserem Haus kommt von Montag bis Samstag der Briefträger zwischen 9 und 11 Uhr vorbei. Er bringt die Post und nimmt auch Ihre Feriengrüsse mit. Legen Die diese in den Briefkasten und lassen Sie das Türchen offen, dies ist das Zeichen, dass etwas mitzunehmen ist.
Für die EG-Länder und die Schweiz kostet eine Karte oder ein Brief bis 20 Gramm 55 Cent.

Puydorat

Der Name könnte 'goldener Hügel' bedeuten und auf eine bevorzugte Lage dieses Weilers hindeuten. An der Strasse nach St. Julien gibt es einen Platz mit dem Namen Puymalet, also 'schlechter Ort'. Eine solche Interpretation ist aber mit Vorsicht zu geniessen, denn viele Flurnamen in Südwestfrankreich haben keltische Wurzeln. Diese unverständlichen Namen wurden im Laufe der Zeit 'französisiert', wobei nicht ihr Sinn sondern ihr Klang übersetzt wurden.
Der Weiler war ursprünglich ein einziger Besitz, das grosse Haus mit dem Torbogen war das Maison du Maître, in den umgebenden Häusern wohnten die Bauern und Dienstleute. Ein kleiner Hugenottenfriedhof unter der Zypresse erinnert an die Zeit der Religionskriege. Der Südwesten war damals Rückzugsort und letzte Festung der Protestanten.
Puydorat hat heute zehn Häuser, von denen zur Zeit fünf ganzjährig bewohnt sind. Der Bauer auf der Anhöhe heisst Joël Rigal. Über unser Haus wissen wir leider nur wenig. In seinen ältesten Teilen ist es sicher über 200 Jahre alt, die im Archiv liegenden Akten gehen allerdings nicht so weit zurück. Bis in die Fünfzigerjahre hatte es zwei Besitzer und eine Mauer auf der Höhe des Brunnens teilte den Hof.

Schlechtwetterprogramm

Was tun, wenn es regnet? Vor allem mit Kindern kann es vom dritten Regentag an mühsam werden. Im Reiseführer finden Sie einige Anregungen fürs Regenwetter.

Sommerhitze

Im Sommer kann es schon mal ganz schön heiss werden. Wenn Sie nicht wirklich echte Sonnenanbeter sind - erkennbar etwa daran, dass es Ihnen erst ab dreissig Grad im Schatten so richtig wohl ums Herz wird - passen Sie sich besser an dem täglichen Temperaturverlauf an. In (noch) südlicheren Ländern ist das eine Selbstverständlichkeit.
Rezept: Halten Sie nachts Fenster und Türen offen, damit Ihre Wohnung auskühlen kann. Stehen Sie früh auf und geniessen Sie die Zeit bis zum Mittag. Schliessen Sie Fenster und Türen, wenn die Sonne auf die Südfassade scheint. Den Nachmittag verbringen Sie im Schatten und im Haus, halten Siesta und ruhen. Der Abend lädt Sie dann zum Draussensitzen bis nach Mitternacht ein. Der Platz unter dem Nussbaum ist weitgehend mückenfrei!

Restaurants

Selbstverständlich sollten Sie Foie Gras, Confit und Magret de Canard versuchen! Das wird ja auch von allen Restaurants im Périgord angeboten: Cuisine Régionale, Menu du Terroir oder Spécialitées Périgourdines steht dann auf der Karte. Leider bekommt man nur schwer etwas anderes - schade eigentlich.
Die Restaurants in Campsegret sind einfach aber in Ordnung. Grosse Französische Küche dürfen Sie nicht erwarten, eher Hausmannskost, die Portionen sind in der Regel gross, die klassischen drei Gänge sind Pflicht und für kleine Esser oft zuviel. Ab € 15.- sollten Sie schon ausgeben, nach oben ist die Skala natürlich offen.
Eine Einkaufsberatung finden Sie hier.

Sarlat

Auf direktem Weg erreichen Sie Sarlat mit dem Auto oder mit dem Zug in einer guten Stunde. Ein Rundgang durch die wirklich sehenswerte Altstadt braucht inklusive Kaffe vielleicht zwei Stunden. Es liegt also nahe, diesen Ausflug mit einem Halt bei einer der vielen Sehenswürdigkeiten am Wege zu kombinieren. Belvés, Beynac, La Roque-Gageac, Domme und andere bieten sich an. Auch für Sarlat gilt: Es ist an Markttagen besonders schön. Nur ist es halt in der Hochsaison unheimlich überlaufen... weitere Info hier
Von Bergerac führt in den Monaten Juli und August ein Erlebniszug nach Sarlat: Degustation und Animation auf der Hinfahrt, Rückfahrt nach Fahrplan.

Spazieren

Frankreich ist sehr weitläufig und nicht zum Spazieren gemacht - die Restaurants und Bars liegen einfach zu weit auseinander... Es gibt aber einige Rundwanderwege, zu denen es Karten gibt und die auch bezeichnet sind.
weitere Info hier
Denken Sie beim Fahren und Laufen daran, dass der Wald nicht öffentlich zugänglich ist! Anders als in Deutschland und in der Schweiz ist der Wald hier Privatbesitz und der Waldeigentümer hat das Recht, Ihnen den Durchgang zu verwehren. In der Revolution haben die Bauern den Gutsherren das Nutzungsrecht - es ging in erster Linie um die Jagd - am Wald abgetrotzt und bis heute erfolgreich verteidigt. Sollte Ihnen also einmal jemand den Durchgang oder das Verweilen verwehren, so ziehen Sie sich höflich zurück - er ist im Recht! In Ihrem eigenen Interesse baden Sie nicht in den kleinen Weihern, sammeln keine Pilze und bleiben beim PicNic in der Nähe des Weges.

Südumfahrung Bergerac

Ab Ende Mai 2010 wird die Rocade ab der RN21 bis nach St-Laurent-des-Vignes im Westen von Bergerac befahrbar sein. Sie empfiehlt sich für alle Ziele im Süden.
Info im Reiseführer

Supermarkt - Grande Surface

Bergerac ist überreich gesegnet mit Supermärkten. Gleich beim Eingang der RN21 in die Stadt liegt links Leclerc. Wenn Sie Südumfahrung benützen, liegen Intermarché und Carrfour am Weg. Auch Aldi und Lidl sind vertreten.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 9 bis 19 Uhr durchgehend oder mit Unterbruch von 12 bis 14 Uhr, einige auch am Sonntag-Vormittag von 9 bis 11.45 (!) Uhr. Am Freitag ist Abendverkauf bis 21 Uhr.

Telefon

Unsere Gäste kommen heute alle mit ihrem Portable, das Sie vom Garten aus auch gut benützen können. Das Telefonieren nach Deutschland oder der Schweiz kann allerdings ganz schön ins Geld gehen, weil der hiesige Netzbetreiber sogenannte Roaming-Gebühren kassiert.

Tischwein

Sie finden bei Ihrer Ankunft weissen und roten Tischwein zum Trinken und für die Küche. Beide Weine stammen selbstverständlich aus der Region Bergerac, genau von Christian Roche, einem Vticulteur der neuen Generation.
Vom Tischwein können Sie konsumieren, soviel Sie wollen. Bitte geben Sie uns einen Tip, wenn Sie langsam à sec sind, damit wir für Nachschub sorgen können.
Der Wein liegt in Bibis, Schachteln mit innenliegendem Plasticbeutel, er bleibt darin drei Monate trinkfest. Kartons immer liegend aufbewahren! Wenn sie langsam leer werden, beim Abzapfen nach vorn kippen. Es darf auf keinen Fall Luft in den Plasticbeutel kommen!

Trinkwasser

Unser Trinkwasser kommt aus einer Grundwasserfassung in der Nähe von Maurens. Es ist von ausgezeichneter Qualität und enthält viele wertvolle Mineralien. Es besteht also kaum ein Grund, Wasser in Flaschen zu kaufen.
Das Wasser ist leicht gechlort. Wenn Sie dieser Geruch stört, füllen Sie das Wasser einige Stunden vor der Mahlzeit in Flaschen und lassen es stehen. Das Chlorgas ist sehr flüchtig und entweicht rasch.

Türschlösser und Türen abschliessen

Die Aussentüren schnappen nicht ein, wenn man sie zudrückt. Sie müssen die Falle heben, damit die Tür geschlossen bleibt. Zum Abschliessen drücken Sie mit einer Hand die Falle nach oben und drehen gleichzeitig den Schlüssel.
Im Sommer ist es sinnvoll, die Türen nachts offen zu lassen, damit das Haus auskühlen kann. Sie brauchen keine Angst zu haben - Puydorat ist eine friedliche Gegend und Beda ist sehr wachsam!
Wenn Sie weggehen und jemand von uns hier bleibt, können Sie die Wohnung offen lassen. Wenn das Haus allein bleibt, ist es besser abzuschliessen. Sprechen Sie sich mit uns ab.

Vorhänge

Eine sehr französische Einrichtung: Die Vorhänge werden mit einer Kordel auf der rechten Seite bedient.
Wenn Sie lieber nicht vom ersten Sonnenstrahl geweckt werden möchten, hängen Sie die Verdunkelungstücher an die Fenster. Sie liegen in den Schlafzimmern bereit.

Wanderwege

In mehreren Gemeinden der Umgebung wurden in den letzten Jahren Wanderwege bezeichnet und Karten herausgegeben. Im Reiseführer finden Sie viele Wandervorschläge
ACHTUNG: Nehmen Sie auf jeden Fall die Kartenblätter 1:25'000 mit auf Ihre Wanderungen. Die Blätter unserer Umgebung leigen bei uns für Sie bereit! Auch unsere Telefonnummer sollten Sie dabei haben.

Warmwasser

Es stehen uns etwa 300 Liter Warmwasser von 50 ° zur Verfügung. Bei klarem Wetter heizt die Sonne das Wasser und ein Elektroboiler hilft nach, wenn sie nicht kräftig genug ist.
Das Warmwasser hat einen Weg von über zehn Metern bis zum Hahn in der Ferienwohnung, Sie müssen es also eine Weile nachlaufen lassen.

Waschmaschine

In der Ferienwohnung hat es keine Waschmaschine. Wir nehmen Ihre Wäsche aber gern zum Waschen und geben Sie Ihnen zum Aufhängen zurück. Sprechen Sie sich mit Margrit ab.
Eine Wäscheleine hats auf der Westseite der Wohnung, der Wäscheständer ist unter der Treppe. Vergessen Sie nicht, nach dem Duschen die Frotteetücher nach draussen zu hängen!

Wein

Sie sind im Périgord pourpre, in der Gegend des Weinanbaus. Auf dem Weg nach Bergerac berühren Sie die Edellage Pécharment, welche die kräftigsten Rotweine des Bergeracois produziert. Monbazillac auf der anderen Seite der Dordogne ist für seinen Süsswein bekannt.
Die Rotweine sind hier aus den Trauben Cabernet-Sauvignon und Merlot verschnitten und zum Teil im Eichenfass ausgebaut. Die Weissweine sind vorwiegend Sauvignon und Sémillon. Probieren Sie unseren Tischwein, er ist typisch für die Gegend.
Wenn Sie Wein einkaufen wollen, lohnt es sich, mit uns zu reden! Wenn Sie nicht eine ganz besondere Vorliebe haben oder ein Geschenk machen wollen, lohnt es sich kaum, Bergerac-Weine zu exportieren - Sie bekommen Sie in Deutschland und in der Schweiz ebenso günstig.

Wildtiere

Unsere Wälder sind zwar voller Wild, eigentliche wilde Tiere finden Sie aber nicht (mehr). Es ist also einigermassen unwahrscheinlich, dass Sie von Wölfen angefallen werden. Die Wildschweine sind wohl das Wildeste, was wir zu bieten haben. Sie sind aber nur nachts aktiv. Seien Sie trotzdem wachsam und gehen Sie nicht ohne gute Schuhe oder Stiefel durch den Wald.

  • Bienen sind nur dann gefährlich, wenn man ihnen zu nahe tritt. Das kann ganz unabsichtlich bei den Erdbienen passieren, deren Nester irgendwo in der Wiese liegen und nur schwer erkennbar sind.
  • Fliegen sind eher lästig als gefährlich, auf einem Bauernhof gehören sie einfach zum Inventar. Sie finden in der Küche Fliegenleim, auch ein Insektenspray steht bereit.
  • Mücken hat es in Puydorat wenige, in heissen Sommern sind ihre Brutplätze ausgetrocknet.
  • Schlangen und andere Echsen sind bei warmem Wetter häufig anzutreffen. An Giftschlangen ist nur die Viper vertreten. Ihr Biss ist bei sofortiger Behandlung durch einen Arzt ungefährlich. Tragen Sie Schuhe!
  • Wadenstecher sind Stechfliegen, die ihrem Namen Ehre machen: Sie fallen vor allem die Beine an. Sie sind so flink, wie Fliegen eben sind, und Sie werden sie darum kaum erwischen. Abwehr: Kick oder Antibrumm einstreichen, lange Hosen und Socken tragen, vor allem am Abend unter dem Nussbaum.
  • Wespen sind im Spätsommer manchmal eine Plage. Sie sind gefährlich, weil sie Nahrungskonkurrenten sind: Sie interessieren sich für Süsses und Fleisch, aber nicht für uns.
  • Hornissen Im Gegensatz zu den Wespen sind die viel gefährlicher aussehenden Hornissen kaum störend. Sie sind nicht aggressiv und interessieren sich nicht für uns und unsere Konfitüre.
  • Frelon Asiatique Diese fremde Hornisse wurde vor einigen Jahren in einer Bananensendung in den Südwesten eingeschleppt und breitet sich seither schnell aus. Sie baut riesige Nester in den Bäumen und ärgert die Menschen und die Bienen.
  • Wildschweine gibt es zwar viele, zu sehen bekommt man aber nur ihre Spuren - aufgewühlte Wiesen, umgedrehte Kuhfladen - ihnen selbst begegnet man jedoch höchstens nachts. Eine Wildscheinfarm können Sie in Cendrieux besuchen.
  • Zecken sind bei feuchtwarmem Wetter allgegenwärtig und Sie sollten nach einem Waldspaziergang unbedingt die Kleider ausschütteln und den Körper kontrollieren. Zeckenbisse sind schmerzhaft und heilen nur langsam. Die Zecken übertragen hier eine für Hunde und Schafe gefährliche Blutkrankheit, die Pyroplasmose. Andrerseits fehlt der in Nordeuropa verbreitete Erreger der Hirnhautentzündung.
  • Frösche hats im Teich unseres Nachbarn hinter der Lorbeerhecke, sie können im Frühsommer ganz schön Krach machen.
  • die Erdkröte oder Unke, für uns der Glögglifrosch ist ein bis handtellergrosses Tier von unscheinbarer Farbe. Die Unken gehören zu den sympathischen Begleitern Ihres Aufenthalts in Puydorat. Die Männchen rufen abends und nachts mit hellen Huptönen nach den Weibchen.

Zeitverschiebung

Puydorat liegt beinahe auf dem Nullmeridian, genau auf 1.5° östlicher Länge. Wir sind damit im Bereich der Westeuropäischen Zeit, unsere auf Mitteleuropäische Zeit gestellten Uhren gehen also gegenüber der astronomischen Zeit um eine Stunde nach. Eine weitere Stunde des Nachhinkens beschert uns die Sommerzeit, sodass dann also im Sommer die Sonne erst kurz vor 14 Uhr im Zenit steht. Die Uhr im Séjour zeigt die Sonnenzeit.

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